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Dienstag, 23. September 2008

Was wäre wenn? Schicksal oder Zufall?

Wenn es in meiner Stadt mehrere tausend Leute gibt, wie hoch ist dann dieWahrscheinlichkeit, dass du nach 8 Jahren dem Mann begegnest, der einst vorlanger langer Zeit, deine große Liebe war... der eigentlich nicht mehr in Deutschland weilte bzw. sein sollte. Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, sag mal, wie hoch, dass man genau in dem Augenblick aus der Tür rausgeht, so dass man ihm direkt begegnet,fast noch an der Tür. Was wäre wenn... ich 20 Sekunden später oder früher rausgegangen wäre? Dannwäre er weg oder noch gar nicht da gewesen? Was ist dieses Ding namens Zufall? Das frage ich mich eigentlich schon lage!

Und was wäre eigentlich wenn?

Die Begegnung war wirklich rein zufällig. Ich ging in die Mittagspause und mir ging Road to Manalay gerade im Kopf rum... Ich liebe dieses Lied, es hat beinahe eine schicksalhafte Bedeutung für mich!
Jedes Mal, wenn ich es höre passiert etwas bedeutungsvolles!
Oder danach ;-)
(und BTW: Das Video ist mein Lieblings-Video aller Zeiten ;-))



Ich dachte noch, das Lied habe ich schon lange nicht mehr gehört, also trat ich mit dem Lied im Kopf aus der Tür lief drei Schritte und dann sah ich auf und sah einen jungen Kerl. Ich dachte noch: Der sieht ja aus wie Nick! Und er schaute mich auch nur kurz an. Und als er dann drei Schritte später schon auf meiner Höhe war, dachte ich mir "Nur noch ein Vergewisserungsblick", er dachte wohl das gleiche undschaute mich auch abermals an. In diesem Moment erkannten wir uns wieder. Er bekam nur ein "Woo bist Duuu wooo bist Duuu??" raus auf Kroatisch.

Meine Güte, er hat sich ja fast gar nicht verändert. Am 08. Januar wird er 30. Witzig. Wenn ich daran denke wie wir uns kennengelernt haben. Beinahe Kinder waren wir. Und wir wussten nicht was wir tun. Ein Lied aus dieser Zeit ist "Alles" von Sabrina Setlur und Xavier Naidoo.



"... Verdammt zu Schmerzen, die nichts und niemand lindert, haben wirs nicht so gemacht, aber auch nicht verhindert..."
Das konnte ich damals nicht hören ohne in Tränen auszubrechen. Eine furchtbare Zeit. Gebrochen bin ich damals aus dieser Beziehung rausgegangen.
Und heute? Ich sah ihn an und dachte bloß: Meine Güte, er sieht so aus wie damals! Der gleiche wilde "streunende" Kerl, verwegen, heimatlos und irgendwie einen Hauch sexy, aber immernoch ein klitzekleines Bißchen armselig/irgendwie bemitleidenswert :-D - eben immernoch der gleiche Nick.
Für kurze Zeit überlegte ich, wie ich wohl gerade aussehe. Ich hatte meine sexy Schuhe an - ich war wohl der Sieger dieser Begegnung! *haha* Und ICH bin im Gegensatz zu ihm besser geworden ;-))) *heheheee*

Rätselhaft bleibt, wieso wir beide uns immer wieder über den Weg laufen. Gerade kürzlich war ich in G-Town und als ich an seiner damaligen Wohnung vorbeifuhr, in der wir uns trafen, als es mit seiner damaligen Frau bergabging, ließ ich kurz meinen Blick nach oben schleifen...Und fuhr über die Kreuzung an der er und sein Bruder die Straßeüberquerten, als ich damals vorbeifuhr. Als ich ihn so zum 3. Mal wiedersah in meinem Leben. Als ich also über diese Kreuzung fuhr ging mir genau dieses Bild durch den Kopf. Ich konnte ihn regelrecht sehen. Natürlich entbehrte es jeder Logik. Denn ich wusste, er KANN NICHT in Deutschland sein.Und heute stellt es sich heraus: Er ist wieder hier. Es stimmt also tatsächlich, dass man fühlen kann, wenn jemand bedeutendes in der Nähe ist. Was aber immernoch nicht erklärt, warum sich unsere Wege immer wieder und so oft im Leben rein zufällig kreuzen. Als träfen wir stillschweigende Verabredungen. Verrückt. Ich habe noch keinen Menschen so oft scheinbar unwiderbringlich aus den Augen verloren und dennoch so oft wieder getroffen wie diesen. Jedes mal hätte ich schwören können, er ist für immer weg und ich sehe ihn nie wieder, allein schon wegen der räumlichen Trennung. Und wir sahen uns jetzt schon wieder! :-D

Irgendwie war diese Begegnung witzig einerseits. Und andererseits bin ich froh, dass mich das Schicksal nicht vergessen hat. Denn das war jetzt im wahrsten Sinne des Wortes ein "Wink des Schicksals". Ich denke es zeigt mir, dass ich vom "Road to Mandalay" noch nicht abgekommen bin. Das ist jener seltsame Lebensweg, den wir gehen müssen, um das eigene Schicksal zu erfüllen und die Aufgabe zu vollbringen, die jedem einzelnen von uns im Leben gegeben ist. Und ich denke dieser Weg offenbart sich uns in Begegnungen, die wir uns nicht erklären können und in - Zufällen
;-)

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